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Information für professionelle Anleger - 3.6.2024

QBrickS®: Kluge Portfolio-Konstruktion mit starker ESG-Ausrichtung

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Sebastian Lechner, Portfoliomanager, Metzler Asset Management GmbH
Sebastian Lechner, Portfoliomanager, Metzler Asset Management GmbH

Wie wirken sich ambitionierte ESG-Ziele auf den Charakter eines Portfolios aus? Diese Frage steht stets am Anfang der Konstruktion eines ESG-Portfolios. Darauf aufbauend gilt es, ein gut diversifiziertes Portfolio zusammenzustellen und Sektorungleichgewichte zu vermeiden.

Anlegerinnen und Anleger verfolgen unterschiedliche ESG-Ziele in ihrer Investmentstrategie, wie etwa die Reduktion des CO2-Fußabdrucks oder  die Förderung der Transformationsgewinner beim Übergang zu einer klimaneutralen Ökonomie. Für einen konsistenten Vergleich verwenden wir die nachhaltigen Umsätze, die auf der Methodik von MSCI ESG Research basieren und von einzelnen UN SDGs abgeleitet wurden. Dazu zählen alle Umsätze eines Unternehmens, die entsprechend positiv auf soziale oder ökologische Ziele einwirken. Beispiele hierfür sind Umsätze mit erneuerbaren Energien oder nachhaltiger Landwirtschaft.

Bienen mit Waben

Rund 13 Prozent der erwirtschafteten Umsätze des Gesamtmarktes (hier: MSCI World) sind nachhaltig. Sie verteilen sich aber über die Sektoren hinweg äußerst ungleichmäßig: Während etwa 40 Prozent der Umsätze im Gesundheitssektor nachhaltig sind – unter anderem aufgrund des Beitrags zur Heilung und Symptomlinderung von schwersten Krankheiten – liegt der Wert im Finanzsektor bei nur knapp einem Prozent.

Ein diversifiziertes Portfolio auf Basis nachhaltiger Umsätze zu bauen, ist somit keinesfalls trivial. Bei einer einfachen  Portfoliokonstruktion wird zunächst das Investmentuniversum nach nachhaltigen Umsätzen gefiltert. In einem zweiten Schritt erhalten dann alle Titel im Portfolio das gleiche aktive Gewicht. Schnell können hier große Sektorungleichgewichte und damit unbeabsichtigte Risiken entstehen.

Die Abbildung unten zeigt für jedes Portfolio (jeweils als Punkt dargestellt) die Abweichungsrisiken bei zunehmendem Anteil nachhaltiger Umsätze. Je höher die nachhaltigen Umsätze, desto höher sind die Abweichungsrisiken. Mithilfe von QbrickS®, einem ausgefeilten Konzept von Metzler Asset Management zur Integration von  Nachhaltigkeit, lassen sich Portfolios mit kontrollierten Abweichungsrisiken konstruieren, die auch bei hohen nachhaltigen Umsätzen optimal über alle Sektoren diversifiziert sind. Das modulare Konzept QbrickS® kontrolliert und steuert die Interdependenzen
zwischen den drei Ebenen Nachhaltigkeit, Risikoprämien und Allokation. So können wir Portfolios zusammenstellen, die bei kontrolliertem Risiko einen möglichst hohen Anteil nachhaltiger Umsätze aufweisen.

Impact-Fonds: Je höher der Anteil nachhaltiger Umsätze, desto größer das Abweichungsrisiko
In %

Quellen: MSCI, Metzler

Stand: 29. Dezember 2023

Das Magazin für den institutionellen Anleger

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