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01.11.16

Unter Strom – die Energiebranche in Deutschland lebt wieder auf*

Die neue Normalität – Erneuerbare Energien haben sich etabliert
Die Erneuerbaren Energien haben sich mit einem Anteil an der Stromerzeugung von rund 30 % in Deutschland etabliert. An manchen Tagen können sie den Strombedarf hierzulande bereits zu mehr als der Hälfte decken, bis 2050 soll ihr Anteil auf mindestens 80 % steigen – so sieht es die derzeitige Regierung vor. 2022 soll in Deutschland das letzte Atomkraftwerk abgeschaltet werden. Parallel zu dieser Entwicklung haben sich die großen Konzerne E.ON und RWE aufgespalten. „Damit haben sie sich – nach langem Zögern – an die neue Realität angepasst und können nun der gestiegenen Bedeutung der Erneuerbaren Energien mit den erforderlichen Kapazitäten Rechnung tragen“, so Branchenanalyst Guido Hoymann. „Eine wichtige Voraussetzung, um Erhalt und Fortbestand der Konzerne zu sichern, war die Übertragung der Kosten für die Zwischen- und Endlagerung des Atommülls an den Bund.“

Strompreise dürften künftig wieder steigen – konventionell erzeugter Strom wird „wertvoller“
In den vergangenen Jahren sei mit dem starken Ausbau der Erneuerbaren Energien auch das Stromangebot in Deutschland stetig gestiegen. Zugleich sei die Stromnachfrage dank Einspar- und Effizienzmaßnahmen seit Jahren gesunken. Nun aber zeichne sich ein langsameres Wachstum bei den Erneuerbaren Energien ab. Das falle zusammen mit dem für die nächsten Jahre geplanten Atomausstieg, der mit einer Verringerung des Stromangebots gegenüber heute um rund 10 % einhergehe. Nach Einschätzung Hoymanns werde damit das Stromangebot in Deutschland ab 2017 erstmals schneller sinken als die Stromnachfrage – der Großhandelsstrompreis in Deutschland dürfte daher im laufenden Jahr seine Tiefststände vermutlich hinter sich lassen.

Für die nächsten Jahre, möglicherweise sogar Jahrzehnte, werden sich Erneuerbare Energien und konventionelle Stromerzeugung auf ein Miteinander einstellen müssen – so der Metzler-Analyst. Denn weder scheint immer die Sonne noch weht immer der Wind. Minutengenaue Planung von Stromangebot und Nachfrage zu jeder Zeit sei aber unabdingbare Voraussetzung für die Netz- und Versorgungsstabilität. Konventionelle Stromerzeugung werde also keineswegs an Bedeutung verlieren. Ein vollständiger Verzicht auf konventionell erzeugte Energie setze enorme Fortschritte in der Speichertechnologie voraus, die derzeit nicht absehbar seien. Mit dem Wegfall der Grundlastversorgung durch Atomstrom und zunehmend auch durch den Kohlestrom dürfte konventionell erzeugter Strom tendenziell sogar „wertvoller“ werden, zumindest für eine Übergangsphase. Diese Situation könne sich noch verschärfen, wenn es bei der Stromnachfrage zu einem Schub käme – etwa infolge eines an Fahrt aufnehmenden Trends zur Elektromobilität oder zu Power-to-Heat-Konzepten (Hybridsysteme in der Wärmeversorgung).

Wieder höhere Wachstumschancen für Unternehmen aus der Energiebranche in Deutschland
Nachdem Hoymann der Energiebranche in Deutschland über lange Jahre recht kritisch gegenüberstand, ist er nun wieder positiver gestimmt: Sie dürfte von einem vermutlich wieder steigenden Strompreis profitieren – und von einer möglicherweise steigenden Nachfrage nach Strom. Zudem hätten die meisten Versorger wieder attraktive Dividenden in Aussicht gestellt. Die aktuellen Kaufempfehlungen des Metzler-Analysten umfassen die Aktien von RWE, Uniper, E.ON, Nordex und Senvion.

Das operative Geschäft von RWE umfasst nach der Neustrukturierung im Wesentlichen die Kapazitäten zur konventionellen Stromerzeugung des ehemaligen RWE-Konzerns. An der Tochtergesellschaft Innogy, in der die Erneuerbaren Energien, die Verteilernetze und das Kundengeschäft gebündelt sind, hält RWE einen Anteil von 75 %. Bringe man diesen Anteil beim Aktienkurs in Abzug, impliziere das aktuelle Kursniveau, dass dem operativen Geschäft von RWE am Markt derzeit kein Wert beigemessen werde. Doch könne gerade das Geschäft mit konventionell erzeugter Energie gemäß den Berechnungen Hoymanns von den möglicherweise steigenden Strompreisen in Deutschland profitieren. Gleiches gelte für Uniper, entstanden aus der Abspaltung der Wasser-, Kohle- und Gaskraftwerke von E.ON. Uniper verfüge außerdem mit umfangreichen Aktivitäten im Gashandel und mit Kraftwerken in Russland über zwei zusätzliche Standbeine. Selbst bei stagnierenden Strompreisen erwartet Hoymann, dass das Unternehmen auf absehbare Zeit attraktive Dividenden ausschütten kann. Die neue E.ON dürfte von Anfang an mit weitgehend stabilen Erträgen aus dem Geschäft mit Erneuerbaren Energien, Netzen und Vertrieb glänzen.

Die zwei weiteren Kaufempfehlungen Hoymanns sind die Aktien der Windanlagenbauer Nordex und Senvion. Beide Unternehmen vertreiben und erstellen Windkraftanlagen und zählen zu den zehn größten Anbietern weltweit. Die stetig steigende Effizienz der Anlagen senke die Stromgestehungskosten und könne Windkraft schon in wenigen Jahren wettbewerbsfähig und damit unabhängig von Subventionen machen. Damit dürfte sich der Siegeszug der Windkraft fortsetzen, was sich in der Kursentwicklung von Nordex und Senvion niederschlagen sollte.

Ansprechpartner für Presseanfragen:
Jörg-Matthias Butzlaff
Telefon (0 69) 21 04 - 49 75
E-Mail MButzlaff@metzler.com

*Eine Werbemitteilung der B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA

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Wesentliche Informationsquellen
Für die Erstellung von Researchpublikationen  werden unter anderem Veröffentlichungen in- und ausländischer Medien, der Europäischen Zentralbank und sonstiger öffentlicher Stellen, Informationsdienste (zum Beispiel Reuters, Bloomberg), die  Wirtschaftspresse, veröffentlichte Statistiken, Veröffentlichungen von Ratingagenturen sowie Geschäftsberichte und sonstige Informationen der Emittenten herangezogen.

Bewertungsgrundlagen bzw. Methoden
Die Bewertung stützt sich auf gängige und anerkannte Verfahren der fundamentalen und technischen Analyse (z.B. DCF-Modell; Peer-Group-Analyse; Sum-of-the-parts-Modell, Relative-Value-Analyse). Die Bewertungsmodelle werden von makroökonomischen Größen wie Zinsen, Wechselkursen, Rohstoffpreisen und konjunkturellen Entwicklungen sowie von Marktstimmungen beeinflusst. Ausführliche Informationen zu den von Metzler verwendeten Bewertungsgrundlagen bzw. Methoden und den zugrunde gelegten Annahmen finden Sie unter folgender Internetadresse: www.metzler.com

Sensitivität der Bewertungsparameter; Risiken
Die der Unternehmensbewertung zugrunde liegenden Zahlen sind stichtagsbezogene Schätzungen und somit mit Risiken behaftet. Diese können sich jederzeit ohne vorherige Ankündigung ändern.

Unabhängig von den verwendeten Bewertungsgrundlagen und Methoden und ihnen zugrundegelegten Annahmen besteht das Risiko, dass das jeweilige Kursziel nicht erreicht wird oder sich andere Annahmen und Prognosen als  unzutreffend erweisen. Dies kann sich zum Beispiel durch  unvorhergesehene Veränderungen der Nachfrage, des Managements, der Technologie, der konjunkturellen oder politischen Entwicklung, der Zinsentwicklung, der Kosten, der Wettbewerbsituation, der rechtlichen Rahmenbedingungen und anderer Faktoren ergeben. Bei Anlagen in ausländischen Märkten und Instrumenten gibt es weitere Risiken, etwa aufgrund von Wechselkursänderungen oder Änderungen der wirtschaftlichen, politischen oder sozialen Bedingungen. Diese Aufstellung von Risiken erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Definitionen der Kategorien für Anlageempfehlungen
Die Kategorien für Anlageempfehlungen in Research-Publikationen von Metzler haben folgende Bedeutung:

Aktien

KAUFEN Es wird erwartet, dass der Preis des analysierten Finanzinstruments in den nächsten 12 Monaten  steigt.
HALTEN Es wird erwartet, dass der Preis des analysierten Finanzinstruments in den nächsten 12 Monaten weitestgehend stabil bleibt.
VERKAUFEN Es wird erwartet, dass der Preis des analysierten Finanzinstruments in den nächsten 12 Monaten sinkt.

Anleihen

KAUFEN Es wird eine bessere Entwicklung des analysierten Finanzinstruments als für vergleichbare Finanzinstrumente vergleichbarer Emittenten erwartet.
HALTEN Es wird erwartet, dass sich die Entwicklung des analyisierten Finanzinstruments nicht wesentlich von der Entwicklung von vergleichbaren Anleihen vergleichbarer Emittenten unterscheidet.
VERKAUFEN Es wird eine schlechtere Entwicklung des analysierten Finanzinstruments als für vergleichbare Anleihen vergleichbarer Emittenten erwartet.
GESCHLOSSEN Es wird eine schlechtere Entwicklung des analysierten Finanzinstruments als für vergleichbare Anleihen vergleichbarer Emittenten erwartet.

Übersicht über Anlageempfehlungen
Eine Liste aller Anlageempfehlungen zu jedem Finanzinstrument oder Emittenten, die Metzler in den vorangegangenen zwölf Monaten verbreitet hat, finden Sie unter www.metzler.com.

Die vierteljährliche Angabe über den Anteil aller Anlageempfehlungen, die auf „Kaufen“, „Halten“, „Verkaufen“ oder ähnlich für die vergangenen 12 Monate lauten, an der Gesamtzahl der Anlageempfehlungen von Metzler sowie die Angabe des Anteils dieser Kategorien, der auf Emittenten entfällt, denen gegenüber Metzler in den vergangenen 12 Monaten Dienstleistungen nach Anhang I Abschnitte A und B der Richtlinie 2014/65/EU erbracht hat, kann unter www.metzler.com eingesehen und abgerufen werden.

Vorgesehene Aktualisierungen dieses Dokuments
Dieses Dokument reflektiert die Meinung des jeweiligen Verfassers zum Zeitpunkt seiner Erstellung. Eine Änderung von Faktoren kann dazu führen, dass die in diesem Dokument enthaltenen Informationen, Aussagen, Einschätzungen, Empfehlungen und Prognosen nicht mehr zutreffend sind. Ob und ggf. zu welchem Zeitpunkt eine Aktualisierung dieses Dokuments erfolgt, ist derzeit noch nicht festgelegt. Wird eine Anlageempfehlung aktualisiert, so ersetzt die aktualisierte Anlageempfehlung mit ihrer Veröffentlichung die bisherige Anlageempfehlung.

Compliance-Vorkehrungen; Interessenkonflikte
Alle Analysten unterliegen hausinternen Compliance-Regelungen, die sicherstellen, dass die Research-Publikationen von Metzler entsprechend der gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Vorgaben verfasst werden. Die Analysten gelten als Mitarbeiter eines Vertraulichkeitsbereiches und haben die hieraus resultierenden gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Regelungen zu beachten. Dies wird regelmäßig durch die Compliance-Stelle sowie externe Prüfer kontrolliert. Die Compliance-Stelle stellt sicher, dass mögliche Interessenkonflikte keinen Einfluss auf das ursprüngliche Analyseergebnis haben. Metzler verfügt über eine verbindliche Conflicts of Interest Policy, die sicherstellt, dass relevante Interessenkonflikte von Metzler, der Metzler-Gruppe, der Analysten und Mitarbeiter des Bereichs Capital Markets von Metzler und der ihnen nahestehenden Personen vermieden werden oder, falls diese faktisch nicht vermeidbar sind, angemessen identifiziert, gemanagt, offengelegt und überwacht werden. Eine ausführliche Darstellung der Politik von Metzler zur Vermeidung von Interessenkonflikten finden Sie unter www.metzler.com.

Die nach den aufsichtsrechtlichen Bestimmungen anzugebenden  Interessenkonflikte sind detailliert unter www.metzler.com veröffentlicht. Mitarbeiter unseres Hauses nehmen Mandate bei den Unternehmen Deutsche Börse AG und Fraport AG wahr, oder es bestehen bedeutende finanzielle Interessen unseres Hauses an diesen Unternehmen, aus denen sich möglicherweise Interessenkonflikte ergeben können. Wir haben zudem in den vergangenen zwölf Monaten Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Investmentbanking-Geschäft für die Volkswagen AG erbracht.

Vergütung
Die Vergütung der Mitarbeiter von Metzler oder sonstigen Personen, die an der Erstellung dieses Dokuments beteiligt waren, ist weder insgesamt noch in dem variablen Teil direkt oder wesentlich an Geschäfte bei Wertpapierdienstleistungen oder anderweitige Geschäfte, die von Metzler abgewickelt werden, gebunden.

Preise
Alle Preise von Finanzinstrumenten, die in diesem Dokument angegeben werden, sind,  sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, Schlusskurse des dem jeweiligen ausgewiesenen Veröffentlichungsdatum vorangegangenen Börsenhandelstages an dem Markt, den wir für das jeweilige Finanzinstrument als den liquidesten Markt betrachten. 

Geltungsbereich; zusätzliche Informationen für Kunden in den USA
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