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Praktikumsbericht von Sarah Eckrich

Spannender Blick über den Tellerrand

Sarah Eckrich studiert Wirtschaftswissenschaften mit dem Ziel Master of Science an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Ab September 2014 absolvierte sie ein Praxisjahr in der Unternehmenskommunikation.

Nach dem Bachelor-Abschluss im Sommer 2014 wollte ich erst einmal Berufserfahrung sammeln. Da kam mir die Ausschreibung eines Praktikums in der Unternehmenskommunikation des Bankhauses Metzler sehr gelegen: Ich interessierte mich für das Geschäftsmodell einer Privatbank und wollte mir einen Überblick über die verschiedenen Geschäftsfelder Asset Management, Capital Markets, Corporate Finance und Private Banking verschaffen. Mitte September 2014 fing ich bei Metzler an – und war ziemlich aufgeregt. Doch dieses Gefühl verflog schnell, als ich meine Kollegen kennenlernte: Alle waren zuvorkommend und beantworteten gerne meine zu Anfang doch sehr zahlreichen Fragen.

Meine Tätigkeit war sehr abwechslungsreich. Neben den „typischen“ Aufgaben der Unternehmenskommunikation wie der Beantwortung von Publikums- und Mitarbeiteranfragen, der Koordination von Terminen, der Pflege der datenbankgestützten Verteiler und Ghostwriting übernahm ich auch größere Projekte: So organisierte ich Pressegespräche zu Finanz- und Gesellschaftsthemen und koordinierte Interviews. Für die Vor- und Nachbereitung erstellte ich Dossiers und Präsentationen – hierbei war es wichtig, sich intensiv in sozioökonomische Fragestellungen einzuarbeiten. Ich nenne diese Phase meines Praktikums gerne „das Erlernte umsetzen“: Aus der Uni kannte ich viele theoretische Modelle – diese aber anzuwenden fiel mir bis dato nicht leicht. Dank der Unterstützung meiner Kollegen gelang es mir, meine Fachkompetenz zu erweitern. Interessant war auch die intensive Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen, von deren Fachwissen ich profitierte.

Zudem übernahm ich Organisationsaufgaben für die Albert und Barbara von Metzler-Stiftung. Hier beeindruckte mich besonders das Projekt „d.eu.tsch - Stipendium für junge Europäer“. Das Sprachstipendium, organisiert von der Metzler-Stiftung in Kooperation mit dem Goethe-Institut, richtet sich an arbeitsuchende junge Menschen aus Griechenland, Italien, Portugal und Spanien mit Studienabschlüssen in den MINT-Fächern und Medizin. Die Sprachkenntnisse sollen ihnen Arbeitsmöglichkeiten in Deutschland eröffnen – was auch durchweg klappt. Ich fand es interessant, die Stipendiaten und ihren Werdegang kennenzulernen.

Mein Fazit: Öffentlichkeits-, Presse- und Stiftungsarbeit – ein interessantes Spektrum! Ich habe sehr viel über das Geschäftsmodell einer Privatbank gelernt und meine Fach- und Organisationskenntnisse vertieft. Es war eine schöne und abwechslungsreiche Zeit bei Metzler – nicht zuletzt wegen der hilfsbereiten Kolleginnen und Kollegen, die mir so viel beigebracht haben.