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Interview Samira Weber und Mareike Muraközi

Eben noch in der Schule – jetzt Teil eines Unternehmens

Samira Weber und Mareike Muraközi sind seit dem 1. August 2016 die neuen Auszubildenden beim Bankhaus Metzler. In zweieinhalb Jahren sind sie – hoffentlich – frisch gebackene Kauffrauen für Büromanagement. Wir haben ihnen einige Fragen gestellt.

Könnt Ihr Euch mal kurz vorstellen?
Samira: Mein Name ist Samira Weber, ich bin 18 Jahre alt und wohne in Erzhausen– das liegt zwischen Darmstadt und Frankfurt.
Mareike: Ich bin Mareike Muraközi, bin 18 Jahre alt und wohne in Florstadt – in der Nähe von Friedberg. 

Warum habt Ihr Euch für die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement entschieden?
Samira: Ich wollte eine zukunftssichere und vor allem abwechslungsreiche Tätigkeit ausüben. Außerdem organisiere ich gerne.
Mareike: Die Ausbildung ist sehr vielfältig und weit gefasst. Bei anderen Berufen ist man oft fachspezifisch sehr gebunden.

Und wie seid Ihr auf Metzler gekommen?
Mareike: Metzler hat in der Bankenbranche einen großartigen Ruf. Außerdem ist Metzler nicht so groß wie manch anderer Konzern – ich wollte nicht nur irgendeine „Nummer“ sein, wie es bei größeren Unternehmen vielleicht der Fall gewesen wäre.
Samira: Ich kannte Metzler schon, weil mein Vater hier arbeitet. Und weil er viel Gutes erzählt hat, hatte ich schon vor der Ausbildung einen guten Eindruck vom Bankhaus Metzler.

Welche Erwartungen habt Ihr an die Ausbildung? Worauf freut Ihr Euch am meisten?
Samira: Ganz viel Neues lernen, was wir auch später im Berufsleben anwenden können. Am meisten freue ich mich auf die bankbezogenen Ausbildungsinhalte.
Mareike: Davor habe ich am meisten Respekt. Ich denke, dass dort sehr viele neue spezifische Begriffe und eine große Verantwortung auf mich zukommen.
Meine Erwartungen sind, dass ich in viele Abteilungen Einblicke bekomme und mich gegen Ende meiner Ausbildung entscheiden kann, wo genau meine Stärken liegen. Ich freue mich am meisten auf die Vielfältigkeit und die Abwechslung, die mir hier geboten wird.

Wo wollt Ihr nach den 2,5 Jahren stehen? Habt Ihr Pläne, wie es nach der Ausbildung weitergehen soll?
Mareike: Generell möchte ich nach der Ausbildung mit beiden Beinen im Leben stehen und meine Aufgaben selbstständig erledigen. Natürlich möchte ich auch nach der Ausbildung bei Metzler arbeiten. Ich habe mich zwar auch schon mal mit dem Gedanken beschäftigt, ein duales Studium zu absolvieren – darüber bin ich mir aber noch nicht im Klaren. Die Zeit wird es zeigen …
Samira: Ich möchte auch bei Metzler bleiben. Aber in welcher Abteilung – das will ich in der Ausbildung herausfinden.

Wie waren die ersten Wochen?
Mareike: Die ersten Wochen waren sehr aufregend und spannend. Es ist schon etwas anderes, als in die Schule zu gehen– jetzt bin ich Teil eines großen Unternehmens. Das ist neu für mich und auch sehr ungewohnt.
Samira: Ja, das geht mir genauso, auch ich fand es jeden Fall sehr spannend, das meiste war ja neu für uns beide. Ich fand die Seminare sehr interessant und nützlich für den Arbeitsalltag.

Was hat Euch bisher am meisten gefallen?
Samira: Dass man direkt in den Arbeitsalltag mit einbezogen wird. Und der Überraschungstag, der hat mir sehr gut gefallen. Wir haben eine Stadtführung gemacht und ein Escape-Game, dabei haben wir einige Kollegen und die Auszubildenden des letzten Jahrgangs besser kennengelernt.
Mareike: Ja, der Überraschungstag war ein Highlight. Aber auch das Seminar zur Kommunikation im Business-Bereich hat großen Spaß gemacht und es hat dabei geholfen, dass man sich im Umgang mit Kollegen, aber auch mit Vorgesetzen, viel sicherer fühlt. Außerdem hat mir der Schriftverkehr mit anderen Institutionen gefallen. Man muss über die Formulierung genau nachdenken und den Inhalt so präzise und treffend wie möglich verpacken – das macht mir Spaß.

Worüber habt Ihr Euch bisher am meisten gewundert?
Mareike: Am meisten hat mich gewundert, dass hier anscheinend jeder jeden kennt. Alle gehen mit einem Lächeln aufeinander zu, grüßen sich und haben bei Problemen immer ein offenes Ohr für den anderen.
Samira: Ich kannte Metzler ja schon, weil ich hier zwei Praktika gemacht habe – also hat mich nichts großartig verwundert. Positiv überrascht hat mich aber, dass ich direkt in den Arbeitsablauf einbezogen wurde und schon viele Aufgaben selbstständig erledigen darf.
Mareike: Mir fällt noch etwas ein, was ich nicht so erwartet habe: Die Aufgaben der netten Kolleginnen, die für die Gehaltsabrechnung zuständig sind. Ich habe gedacht, dass das ein einseitiger und langweiliger Beruf ist. Seit ich jedoch erklärt bekam, was in der Abteilung alles gemacht wird, bin ich definitiv vom Gegenteil überzeugt.

Was macht Ihr in Eurer Freizeit, was sind Eure Hobbys?
Mareike: Ich spiele seit zehn Jahren Querflöte in einem Orchester. Ich gehe für mein Leben gerne in verschiedene Restaurants, aber koche auch gerne selbst. Die Pfunde trainiere ich dann wieder im Fitness-Studio oder beim Joggen ab. Und ich liebe Kunst.
Samira: Mein Hobby ist Garde- und Schautanz, ich trainiere zweimal die Woche für zwei Stunden. Außerdem lese ich sehr gerne und treffe mich mit Freunden.

Mal was ganz anderes: Geht Ihr gerne shoppen oder kauft Ihr lieber online?
Samira: Es hat auf jeden Fall beides seine Vorteile, aber ich gehe doch lieber shoppen.
Mareike: Ich gehe auch lieber shoppen. Aber allein!

Und nutzt Ihr Bankfilialen oder macht Ihr alles online?
Samira: Hauptsächlich Bankfilialen, wahrscheinlich, weil meine Eltern das auch so machen.
Mareike: Ich gehe selten in eine Bankfiliale, weil ich meistens arbeite, wenn die geöffnet haben. Außerdem ist es um einiges bequemer, abends auf der Couch seine finanziellen Angelegenheiten zu regeln.

Wie seht Ihr die Zukunft von Banken und Geschäften – in der Konkurrenz zu den Online-Angeboten?
Samira: Ich denke es wird immer beides geben, auch wenn die Online-Konkurrenz womöglich irgendwann dominiert.
Mareike: Ich befürchte auch, dass sich das System immer weiter digitalisieren wird. Die Frage ist, wie schnell und in welchem Ausmaß. Ich glaube, dass es Dinge gibt, die eben nicht online geklärt werden können. Aber ich weiß auch da nicht, wie die Technik voranschreitet und welche Möglichkeiten wir in ein paar Jahren online haben.

Vielen Dank! Wir wünschen Euch eine schöne Ausbildung – und freuen uns, hier noch öfter von Euch zu hören, oder zu lesen.