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Europa zwischen Wunsch und Wirklichkeit - Von niedrigen Zinsen und hohen Risiken

Investment-Strategie
des Metzler Private Banking
November 2016 (pdf 2,5 MB)

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Vermögensverwaltung

Aktives und transparentes Management

Wir verwalten das Vermögen unserer Kunden im Rahmen eines aktiven Managementansatzes. Dabei treffen wir Anlageentscheidungen ausschließlich auf der Basis eigener Analysen, ohne uns an Indexvorgaben oder Benchmarks zu orientieren. Wir konzentrieren uns ganz bewusst auf die Anlageklassen Aktien, Renten und Liquidität, da diese sowohl transparent als auch kostengünstig und jederzeit handelbar sind. Dementsprechend verzichten wir seit jeher darauf, in Zertifikate und komplexe Finanzinnovationen zu investieren.

Der Grundgedanke hinter unserer Investmentphilosophie eines aktiven Managementansatzes ist, dass sich Kapitalmärkte unseres Erachtens nicht zu jedem Zeitpunkt in einem effizienten Gleichgewicht befinden. Dies gilt sowohl für einzelne Vermögenswerte als auch für ganze Vermögensklassen. Das hat zum einen zur Folge, dass die Kurse an den Kapitalmärkten mitunter deutlich vom "fairen" Wert der gehandelten Vermögenswerte abweichen. Zum anderen kann sich aber auch die relative Attraktivität von Vermögensklassen zueinander verändern, beispielsweise die Attraktivität der Aktien- gegenüber der der Rentenmärkte. Unser Ziel ist es, das Potenzial zu nutzen, das sich aus solchen Ineffizienzen ergibt. Diese Form der aktiven Portfoliosteuerung verstehen wir zugleich als eine effektive Form des Risikomanagements.

Die konkrete Umsetzung unserer Investmentphilosophie erfolgt anhand eines Zusammenspiels mehrerer Analysestufen:

  • Im Rahmen unserer makroökonomischen Analyse machen wir uns ein Bild von der konjunkturellen Verfassung relevanter Volkswirtschaften und Branchen. Ebenso beobachten wir die Geldpolitik bedeutender Zentralbanken, das Inflations- und Zinsumfeld, Währungsentwicklungen und das wirtschaftspolitische Umfeld. Des weiteren beurteilen wir Risikoprämien.
  • In unserer verhaltensökonomischen Analyse untersuchen wir insbesondere die Aspekte Marktstruktur und Markttechnik. Diese geben uns beispielsweise Aufschluss über primäre Trends an den Kapitalmärkten.
  • Unsere mikroökonomische Analyse zielt im Wesentlichen auf die fundamentale Bewertung von Unternehmen. Wir überprüfen die Vermögens- und Ertragslage einzelner Unternehmen und beobachten Bewertungs- und Bonitätskennzahlen.

Anhand der Ergebnisse dieses mehrstufigen Analyseprozesses steuern wir schließlich die Investitionsquoten der Vermögensblöcke und filtern einzelne Vermögenswerte aus dem Anlageuniversum heraus.

Unser Allokationsprozess für Renten fußt ebenfalls auf diesem Analyseverfahren. Zusätzlich legen wir ein besonderes Augenmerk auf die Bonitätsprüfung: Generell kommen beim Kauf nur Schuldner oder Emissionen mit einem Ranking von mindestens BBB- nach Standard & Poor‘s respektive Fitch oder Baa3 nach Moody‘s infrage, wenn es sich nicht um nach dem Pfandbriefgesetz gesicherte Titel handelt.


Römerberg Frankfurt, 1822, © Institut für Stadtgeschichte